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Assisted hatching


Die Eizelle und damit auch der Embryo ist von einer Hülle, der sog. Zona pellucida, umgeben und geschützt. In dieser Hülle entwickelt sich der frühe Embryo, bis er durch seinen Wachstumsdruck die Zona aufplatzen läßt. Dieser Moment wird als das "Schlüpfen" (engl. hatching) des Embryos bezeichnet. Der Vorgang wird durch enzymatische Prozesse unterstützt.

Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die dieses "Schlüpfen" verhindern können, so z.B. durch eine Verhärtung oder Verdickung der Zona pellucida. Schafft der Embryo es nicht seine Umhüllung zu verlassen, ist eine Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut natürlich von vorne herein ausgeschlossen.

Dieses Problem kann man umgehen, indem man die Zona pellucida an einer Stelle "ausdünnt". Dies geschieht mittels eines Lasers, der eine Art Sollbruchstelle in der Zona pellucida erzeugt. Diese Zusatzleistung wird als "Assisted Hatching" bezeichnet.

Dieser Vorgang schadet dem Embryo definitiv nicht, das wurde in diversen Studien gezeigt. Trotzdem ist das Assisted Hatching nicht bei jeder Patientin sinnvoll, weil es in bestimmten Fällen keine Vorteile bringt.

Wir empfehlen das Assisted Hatching nur bei Patientinnen ab dem 36. Lebensjahr, nach mehrfachen erfolglosen Embryotransferen oder beim Kryo-Transfer.

Immer beliebter wird bei unseren Patientinnen die Variante "Hatching bei Bedarf". Hier wird im Labor entschieden ob die Behandlung sinnvoll ist, z.B. weil die Zona pellucida zu "dick" oder zu "fest" ist.

Welche Variante für Sie sinnvoll ist, werden wir im persönlichen Gespräch klären.

 

 


 





IVF-Dresden – Dr. med. H.J. Held
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